Tagebuch der Unrast

Zwischen Dämmerung und Papier entstehen meine Welten
Romane, die sich wie Träume anfühlen. Gedanken, die nachhallen. Geschichten, die fragen, was bleibt.
Ich schreibe, weil Worte manchmal näher an der Wahrheit sind als das, was wir sehen.
Meine Geschichten bewegen sich zwischen dystopischer Klarheit und traumhafter Unschärfe. Ich liebe das Unerklärliche – und die Momente, in denen Sprache plötzlich etwas sichtbar macht, das vorher nur Gefühl war.
Wenn du zwischen den Zeilen gern wanderst: Willkommen. Du findest hier Kurzgeschichten, Auszüge und Arbeitsversionen meiner Romane.
Maliya jenseits der Mauer
Kapitel 1 – Die Wand Ich stand wieder da. Gleiche Stelle wie gestern, vorgestern, letzte Woche. Rechte Schulter an der Wand, linker Fuß leicht…
Nora – Das dritte Zeichen
Kapitel 1: Das Geräusch vor dem Tor Das erste Mal hör ich es um 03:16.Kein Tier, kein Wind, kein normaler Fehler.Ein Schaben. Als würde jemand mit…
Rebellion
Kapitel 1 – Der Blick von oben Ich stehe auf dem Balkon des 84. Stocks. Unter mir glänzt der Dunst wie flüssiger Stahl. Die Stadt dampft. Irgendwo…
Mia zu den Sternen
Kapitel 1 – Schleusentor Der Scheinwerfer schlägt mir ins Gesicht wie eine geöffnete Ladeluke. Weiß. Heiß. Ich blinzele zweimal, dann ist da nur…
Jenna in der Stadt
Kapitel 1 – Der Rand Ich kam von Osten, wo die Felder längst aufgegeben hatten. Das Gras war da nur noch Erinnerung, verbrannt und gebleicht wie…
Kiara – Im Rücken der Brandung
Kapitel 1: Die Klippe Ich stand da, wo das Land aufhört.Da, wo das Gras zu scharf wächst, das Salz in den Poren beißt und der Wind einem das Denken…
Neonherz
Vorwort Was, wenn du dich selbst verlieren musst, um herauszufinden, wer du bist?Diese Geschichte ist eine Reise in Zwischenräume – zwischen…
Das Gespräch auf der Parkbank
Ich sitze auf einer Parkbank und spüre die Frühlingssonne auf meinem Gesicht. Nicht zu heiß, nicht zu kalt – genau richtig. So ein Wetter ist…
Marie
Marie hat ein Lachen, das alles andere um sie herum in Schwarzweiß verwandelt. Marie hat ihre Spuren überall hinterlassen, wie Brotkrumen in einem…
Claire
Ich sitze in meinem Stammcafé. „Le Petit Rien“ – Der Name ist Programm. Alles hier ist ein bisschen wenig, ein bisschen nicht genug, als hätte…
Vittoria
Als sie das Tiramisu brachte, kam eine andere Frau mit ihr. Auf den ersten Blick konnte man die Ähnlichkeit sehen – dieselben dunklen Augen,…
Giulia
Ich blickte auf und sah sie. Dunkle Augen, die direkt in meine schauten. Ein Lächeln, das nicht aussah wie das eines Menschen, der den ganzen Tag…
Das falsche Büro
Ich stehe wie jeden Morgen vor dem vertrauten grauen Betonklotz, der sich mein Arbeitsplatz nennt. Leicht verkatert, wie so oft am Dienstag, weil…
Ingrid
Als ich den Hof betrete, sehe ich Ingrid, die gerade einen Korb mit Rüben von der Wasserpumpe wegträgt. Sie trägt dieselbe praktische Kleidung wie…
Astrid
Hinter mir höre ich Schritte auf dem Holzsteg. Dann eine Frauenstimme. „Enjoying the view?“ Ich drehe mich um. Eine Frau steht da, vielleicht Anfang…














