Marie

Marie hat ein Lachen, das alles andere um sie herum in Schwarzweiß verwandelt.

Marie hat ihre Spuren überall hinterlassen, wie Brotkrumen in einem düsteren Märchen. Eine angebrochene Flasche Bordeaux in der Küche, der schwere Duft ihres Parfums auf meinem Kopfkissen, ein einzelner seidener Strumpf unter dem Bett – halb versteckt, halb Mahnmal, wie eine nicht eingelöste Drohung.

„Ruf mich an, wenn du so weit bist", waren ihre letzten Worte, bevor die Tür ins Schloss fiel. Aber so weit bin ich nie. Werde ich es je sein?

Der Morgen

Der Morgen begann nicht

Der Morgen begann nicht, er stürzte ein. Als Paul die Augen öffnete, war das Zimmer schon gegen ihn. Das Licht, das durch die Gardine sickerte,...

Wasserkocher

Wasserkocher

Er steht in der Küche und wartet, dass das Wasser kocht. Der Wasserkocher klingt, als nehme er die Sache persönlicher als nötig. Auf der...