Tagebuch der Unrast
Zwischen Dämmerung und Papier entstehen meine Welten
Romane, die sich wie Träume anfühlen. Gedanken, die nachhallen. Geschichten, die fragen, was bleibt.
Ich schreibe, weil Worte manchmal näher an der Wahrheit sind als das, was wir sehen.
Meine Geschichten bewegen sich zwischen dystopischer Klarheit und traumhafter Unschärfe. Ich liebe das Unerklärliche – und die Momente, in denen Sprache plötzlich etwas sichtbar macht, das vorher nur Gefühl war.
Wenn du zwischen den Zeilen gern wanderst: Willkommen. Du findest hier Kurzgeschichten, Auszüge und Arbeitsversionen meiner Romane.
Roter Faden auf grauem Asphalt
Ich stehe. Muss ich sagen. Die Füße sind schwer, der Asphalt zieht die Kälte hoch. Es ist diese Art von Licht, die alles grau macht, selbst das...
Die 4 unbequemen Wahrheiten über das Überleben, die „Echos einer verlorenen Welt“ uns lehrt
Die meisten Geschichten über das Ende der Welt beginnen nach dem Knall. Sie handeln vom Überleben in den Ruinen, vom Kampf um knappe Ressourcen...
Alexander Strasser – Chronist verlorener Welten und neuer Anfänge
1. Einleitung: Der Architekt der Nach-Welt In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hat sich Alexander Strasser als ein prägnanter...
Neon-Atem
Ich stehe. Der Moment ist ein feuchter, kalter Film, der auf meiner Haut klebt. Es ist still, diese Art von Stille, die nur eine Millionenstadt...
Salz auf der Zunge
Der Himmel ist ein einziger, grauer Klumpen. Er hängt tief, so tief, dass ich ihn fast schmecke, dieses metallische, nasse Versprechen von mehr...
Der Abgrund im Bokeh
Es ist die unerbittliche, warme Täuschung dieser Lichter, die mich in die unendliche Weite des Nichts zurückwirft, ein Nichts, das nicht die...
Der Schwarm und das Versprechen des Verfalls
Die Luft schmeckt nach verrosteten Pennys und vergessenen Versprechen. Es ist der Geschmack der Realität in dieser Stadt, ein metallischer,...
Das Licht am Ende der Gasse
Ich hocke hier unten, die Knie tun weh. Scheißegal. Die Welt ist gerade nur dieser nasse, kalte Steinboden und die Blätter. Ein großes, braunes...
Pochen
Die Luft liegt wie geronnenes Fett auf meiner Haut. Ich gehe, aber ich bewege mich nicht – die Stadt bewegt sich durch mich hindurch, ein träger...
Der Leviathan träumt in Ziegelstaub
Der Leviathan träumt in Ziegelstaub Die Luft schmeckt nach Kupfersulfat und verbranntem Haar. Ich stehe in der Geometrie des Zusammenbruchs, wo...
Der Ereignishorizont der Straßenlaternen
Das Licht schmeckt nach Kupfersulfat und verbranntem Silizium. Ich stehe hier, wo die Straße ihre Geometrie verliert, wo der Asphalt aufhört,...
Der Ereignishorizont der Asphalt-Entropie
Das Licht, das mich umgab, war kein Licht der Hoffnung, sondern ein toxisch-oranges Leuchten, das schmeckte wie eine Mischung aus verbranntem...
Die Bucht des Ertrunkenen Lichts
Die Hoffnung schmeckte nach Rost und abgestandenem Öl, ein metallischer Film, der sich über die Zunge legte, wann immer der Blick über die Bucht...
Die Architektur des Verfalls
Die Kälte, die mich umfängt, ist keine bloße Temperatur der Nacht, die sich in den feuchten, glänzenden Asphalt dieses Hinterhofs frisst, sondern...
Nachtmarkt
Ich bin kein Körper mehr, nur eine stehende Verdichtung aus Kälte, ein Knoten aus Atem, der vergessen hat, wozu Lungen einst erfunden wurden, und...














