Sanft und stetig wie Wasser auf Kieselsteinen durchfließt mich ein stetiger Strom an Sehnsucht. Ich spüre sie noch auf der Haut wie eine sanfte Berührung, sie ist in meinem Kopf wie ein leiser Ton und verletzt mich durch ihre Abwesenheit.

Sanft und stetig wie Wasser auf Kieselsteinen durchfließt mich ein stetiger Strom an Sehnsucht. Ich spüre sie noch auf der Haut wie eine sanfte Berührung, sie ist in meinem Kopf wie ein leiser Ton und verletzt mich durch ihre Abwesenheit.

Manchmal reicht ein Titel, um eine klare Leserwartung zu wecken. Die Farben von Montmartre ist so ein Titel. Er klingt nicht nach Action, nicht nach...
Ein guter literarischer Schauplatz tut mehr, als schön auszusehen. Er verändert Figuren, färbt Entscheidungen ein und macht Emotionen sichtbar....
Paris-Romane erzählen selten nur von einer Stadt. Sie erzählen von Aufbruch, Erinnerung und dem Wunsch, dem eigenen Leben eine neue Richtung zu...
Montmartre ist mehr als ein Viertel von Paris. Es ist ein Versprechen. Ein Ort für Aufbruch, Kunst, Liebe und Erinnerung. Genau darin liegt die...
Der Morgen begann nicht, er stürzte ein. Als Paul die Augen öffnete, war das Zimmer schon gegen ihn. Das Licht, das durch die Gardine sickerte,...
Er steht in der Küche und wartet, dass das Wasser kocht. Der Wasserkocher klingt, als nehme er die Sache persönlicher als nötig. Auf der...
Ich stehe. Muss ich sagen. Die Füße sind schwer, der Asphalt zieht die Kälte hoch. Es ist diese Art von Licht, die alles grau macht, selbst das...
Die meisten Geschichten über das Ende der Welt beginnen nach dem Knall. Sie handeln vom Überleben in den Ruinen, vom Kampf um knappe Ressourcen und...
1. Einleitung: Der Architekt der Nach-Welt In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hat sich Alexander Strasser als ein prägnanter literarischer...
Ich stehe. Der Moment ist ein feuchter, kalter Film, der auf meiner Haut klebt. Es ist still, diese Art von Stille, die nur eine Millionenstadt um...