Seems like just yesterday

Seems like just yesterday, you were a part of me I used to stand so tall, I used to be so strong Your arms around me tight, everything it felt so right Unbreakable, like nothing could go wrong No, I can′t breathe, no, I can’t sleep I′m barely hanging on
Black Moon
In the night see the red sky burning
There’s fire on the mountain
Oil slicks on the sea
The black moon is rising
How long will it be
And nothing else matters
So close, no matter how far
Couldn’t be much more from the heart
Forever trusting who we are
And nothing else matters

Cold Rain
When I look into your eyes
I can see a love restrained
But darlin′ when I hold you
Don’t you know I feel the same
Nothin′ lasts forever
And we both know hearts can change
And it’s hard to hold a candle
In the cold January rain
Schwimmen
Ich habe getrunken, um meine Sorgen zu ertränken…
„Sag mal, was machst du da eigentlich den ganzen Tag?“
Die Frage kam nicht plötzlich. Sie hing in der Luft wie die Rauchschwaden vom Toaster, die immer noch langsam Richtung Decke zogen. Aber heute klang sie schärfer, weniger müde.
„Ich denke nach.“ Meine Antwort war so lakonisch wie das Leben in dieser Wohnung. Und wie immer brachte sie nichts außer einem genervten Schnauben.
Wenn du weißt, wohin du willst
Wenn du weißt, wohin du willst, führt jeder Weg dorthin.
Das war’s dann. Der Moment war vorbei, und wir waren wieder da, wo wir angefangen hatten. In einem Raum, der sich irgendwie zu groß und zu klein gleichzeitig anfühlte, mit warmem Wein und dieser seltsamen Stille zwischen uns, die weder gut noch schlecht war. Nur echt.
Manchmal dachte ich, dass es genau das ist, was ich mag an ihr: Dass sie keinen Anspruch auf irgendwas erhebt, aber trotzdem alles einnimmt. Wie der Geruch von Vanillekerzen, die man nicht ausstehen kann, aber trotzdem immer wieder anzündet.
Das Leben ist besser
Das Leben ist besser, wenn keiner etwas über dich weiß!
Es gibt diesen Moment, kurz bevor man einschläft, in dem die Gedanken zu treiben beginnen. Alles wird weich, verschwommen, wie Nebel. In diesem Moment denke ich daran, wie ich Nina kennengelernt habe. Es war Winter, und sie hatte einen roten Schal getragen. Wir hatten uns in einer Bar getroffen, und ich hatte zu viel getrunken. Sie auch. Wir hatten gelacht, über Dinge, die ich nicht mehr erinnere.
Manchmal frage ich mich, ob sie sich auch fragt, warum wir das alles noch machen.
Aber ich frage sie nicht.


