Tagebuch der Unrast
Zwischen Dämmerung und Papier entstehen meine Welten
Romane, die sich wie Träume anfühlen. Gedanken, die nachhallen. Geschichten, die fragen, was bleibt.
Ich schreibe, weil Worte manchmal näher an der Wahrheit sind als das, was wir sehen.
Meine Geschichten bewegen sich zwischen dystopischer Klarheit und traumhafter Unschärfe. Ich liebe das Unerklärliche – und die Momente, in denen Sprache plötzlich etwas sichtbar macht, das vorher nur Gefühl war.
Wenn du zwischen den Zeilen gern wanderst: Willkommen. Du findest hier Kurzgeschichten, Auszüge und Arbeitsversionen meiner Romane.
Der Mann im roten Mantel
Das Café riecht nach frisch gemahlenem Kaffee und diesem speziellen Duft von altem Holz. Ich sitze am Fenster, schaue raus auf die Straße, die sich...
Die seltsame Bar
Ich laufe durch Straßen, die ich zu kennen glaube, aber irgendwas stimmt nicht. Die Häuser sind höher als sonst, und die Fenster kleiner. Das Licht...
Kein Ort für Heimkehr
Die Kapelle Ich wache auf mit einem Kloß im Hals und Erde unter den Fingernägeln. Mein Rücken klebt an kaltem Stein, und ich weiß nicht, wie lange...
Das Echo der Mauer
Das Medaillon Ich stehe da. Im Staub, im Dunst, im Mief dieser toten Wände. Kalter Beton, warmes Atmen. Als würde der Ort selbst noch leben. Aber...
Schwarzlicht
Tintenherz Ich sitze in diesem Zimmer, das nach altem Rauch und Lavendel duftet. Die Schatten sind weich, fast flüssig. Die Lampe an der Wand...
Stimmen im Zugabteil
Ich sitze im Zug und spüre das leichte Vibrieren des Waggons unter meinen Füßen. Es ist ein altes Modell, eines dieser Wagen mit den senfgelben...
Neonherz
Vorwort Was, wenn du dich selbst verlieren musst, um herauszufinden, wer du bist?Diese Geschichte ist eine Reise in Zwischenräume – zwischen...
Jenna in der Stadt
Der Rand Ich kam von Osten, wo die Felder längst aufgegeben hatten. Das Gras war da nur noch Erinnerung, verbrannt und gebleicht wie alte Zeitung....
Marla – Nachbrennerin
IQ Nocturne Der Regen hat längst aufgehört, aber die Straßen glänzen noch. Als hätten sie was zu verbergen. Ich geh an einem Automaten vorbei, der...
Walker
„Manche gehen, um etwas zu finden.Andere, weil sie etwas mit sich tragen, das nirgendwo bleiben darf.“ Nebelbruch Ich weiß nicht, wann genau der...
Der leere Hörsaal
Ich stehe vor einem Hörsaal, der leer sein sollte. Es ist spät, vielleicht zehn oder elf Uhr abends. Die Flure der Universität sind ausgestorben,...
Der Ruf der Küste
Der alte Volvo ächzte ein letztes Mal, als Lukas den Wagen am Rande eines schmalen, von Ginster gesäumten Weges parkte. Er stellte den Motor ab, und...
Die wiederkehrende Straßenecke
Ich stehe wieder an dieser Ecke. Kenne sie. Bin sicher, dass ich schon mal hier war, obwohl ich nicht sagen könnte, wann genau. Das Licht hat diese...
Der stille Mitbewohner
Ich wache auf, ohne wirklich aufzuwachen. Es ist dieses seltsame Dazwischen, das ich sofort erkenne. Mein Körper liegt noch irgendwo, aber mein...
Die Schattenläufer
Ich renne durch die Stadt, nicht aus Angst, eher aus einer Art Notwendigkeit. So wie man manchmal Durst hat und trinken muss. Nur dass es eben...














