Tagebuch der Unrast

Zwischen Dämmerung und Papier entstehen meine Welten
Romane, die sich wie Träume anfühlen. Gedanken, die nachhallen. Geschichten, die fragen, was bleibt.
Ich schreibe, weil Worte manchmal näher an der Wahrheit sind als das, was wir sehen.
Meine Geschichten bewegen sich zwischen dystopischer Klarheit und traumhafter Unschärfe. Ich liebe das Unerklärliche – und die Momente, in denen Sprache plötzlich etwas sichtbar macht, das vorher nur Gefühl war.
Wenn du zwischen den Zeilen gern wanderst: Willkommen. Du findest hier Kurzgeschichten, Auszüge und Arbeitsversionen meiner Romane.
Das Wort zum Wochenende
Wenn die Vergangenheit anruft, geh nicht dran. Sie hat dir nichts Neues zu sagen. Dieser Satz hing auf so einem hässlichen Holzschild im Flur von...
Träume in der Seele
Das Ding mit den Träumen ist ja, dass sie immer irgendwie schiefhängen. Wie ein Poster an der Wand, das mit Klebeband befestigt ist – Anfangs noch...
Sex ist das Thema von Anbeginn bis zum Ende aller Zeiten
Es war einer dieser Nachmittage, an denen die Zeit sich wie eine klebrige, warme Masse durch die Stunden zog. Ich saß am Fenster meines Aartments,...
ROMA
Für den Rest des Jahres wünsche ich Dir noch alles Gute, Liebe und Schöne, nebst allem dem, was Du Dir wünschst. Tach auch! Wie geht's Dir? Ich...
Denn er weiß nicht was er tut!
Wir verlieren Welten und gewinnen Nichts. Und dieses Nichts freut und dermaßen, dass wir die verlorenen Welten darüber vergessen. Bar jeder...
In dieser an Premieren so armen Zeit
Liebe Heide, ->(das liebste habe ich mir a.G. Deines Briefes verkniffen) in dieser an Premieren so armen Zeit: (na ja nicht...
Im Grunde Unverschämtheiten
Jean Cocteau oder ein anderer französischer Feingeist, Andre Gide, Henry de Montherland oder vielleicht auch Sascha Guitry, hat das Problem, 'Takt'...
Liebe Veronika
Liebe Veronika, ... liebe Veronika?, ..., ja, liebe Veronika, ... einen längeren Augenblick musste ich das erst einmal so stehen lassen, die...
Vulcano
Graugestalt wesenlos Geburt der Gewalten zur Auferstehung des Einst Grauschwarz ein Aufschrei der Tiefe Stafette zum Nichts Glutlose Ödnis erstarrt...
Santorini
Geisterlicht die Hügel liegen im Himmel weiße Hütten angeschmiegt gleißen im Strahl Weg gekrümmter windet sich hinab zu den Booten Stufen...
Fantasie
Die Welt um uns ist nicht existent.Weder Farbe noch Form, Licht und Schatten oder Temperatur existieren wirklich.Die Welt ist eine Ansammlung von...
Spuren
Folge deinen eigenen Spuren. Sonst wirst du dich verirren. Wir sind uns begegnet, du hast Spuren hinterlassen in mir. Deine Handschrift, dein...
Kredit
Wenn du dir heute kannst was borgen, verschieb die Ausgaben nicht bis Morgen.
‚Tal der Tränen‘
22.30 Uhr Nun ist alles gesagt bzw. geschrieben: Mein Brief an Sue hat nun auch die letzten Unklarheiten beseitigt. Sue, die heute Morgen schon...





