Mit Claire im le petit-rien

Mit Claire im le petit-rien

Der Geruch von altem Holz und abgestandenem Bier klebt in der Luft, ein schwerer, ehrlicher Duft, der sich in die Dielen gefressen hat. Ich stehe hier, die Hände auf dem rauen Tresen, und starre in das gleißende Nichts am Ende des Raumes. Es ist das „Le Petit Rien“,...
Die Stadt der Totengräber

Die Stadt der Totengräber

Ich bin wieder unterwegs. Muss ich ja. Die Straße hier, die ist aus altem, nassem Pflasterstein. Sie glänzt schwarz, schluckt das wenige Licht, das durch diesen dicken, grauen Himmel sickert. Es ist nicht viel Regen, eher so ein feiner, kalter Sprühnebel, der sich...
Pflaster und Regen

Pflaster und Regen

Ich stehe hier, wo das Pflaster nass ist und die Welt nur noch aus Grau besteht. Der Regen schlägt hart auf die Steine, ein Geräusch, das sonst niemand hört. Das ist gut. Es ist mein Geräusch. Ich bin oft allein unterwegs, und diese Orte, diese stillen, feuchten...
Mit Claire

Mit Claire

Ich stehe hier, die Füße auf dem rauen Asphalt, der noch die letzte Wärme des Tages speichert. Es ist diese blaue Stunde, in der das Licht stirbt, aber die Welt noch nicht ganz schläft. Ich bin oft allein unterwegs, das ist meine Art, die Dinge zu sehen, ohne Filter....
Zersetzung der Gleichgültigkeit

Zersetzung der Gleichgültigkeit

Sie nannten sie die Klaren — Menschen, deren Augen jede Lüge durchdrangen, aber dafür ihre eigene Farbe verloren hatten. In der Stadt der spiegelnden Fassaden war Empathie zur Krankheit erklärt worden. Wer zu viel fühlte, wurde „kalibriert“: ein Eingriff, der...
Moguéran

Moguéran

Ich sitze hier. Der Stuhl ist hart, das Tischtuch blendend weiß. Ein absurder Kontrast zu dem, was drumherum passiert. Die Sonne, dieser orangefarbene Klotz, versinkt gerade im Meer, zieht das ganze Wasser mit sich in diesen irren, goldenen Sog. Es ist lautlos, aber...