geLapt aus Ffm

Liebe,

ein paar Zeilen an Dich in einer schlaflosen Nacht.

Katrin liegt nebenan und schläft. (Wie heißt das so schön „Den Schlaf der Gerechten“ – sorglos problemfrei (noch?) unbedarft?

Du hattest recht: Champagnermäuse habe ich nicht nötig, auch wenn sie meinem Ego guttun oder dazu dienen, das was ich wirklich bewegt, zuzukleistern.

Die Frage bleibt: was habe ich nötig resp. was bewegt mich schon noch?

Für diese/s Sicherheit/Wissen/Gefühl würde ich einiges (fast hätte ich geschrieben alles) geben.

Ich habe den Eindruck, dass mich nichts weiterbringt. Again wohin oder warum noch weiter? Der Wodka jetzt auch nicht – aber siehe oben.

 

 – Verharren als Lebenszweck?

 – Zufriedenheit mit dem Status Quo?

 – Restleben ableben oder sollte ich sagen genießen?

Was ich mir wünsche: abends zufrieden grinsend unter die Decke schlüpfen und an einen perfekten Tag zurückdenken.

 – Du kannst tun was du willst, wenn du willst was du tust.

Das tun zu können müsste man wollen. Ich lasse mich treiben von Situation zu Situation in der Hoffnung, dass ständig Neues eine Änderung hervorruft.

 

Weißt Du noch: New Love//What 4//Why not//No loss//New chance

 

 – Mir träumte von einem Weibe  mit ihr zu er wachen – rauschend

   nahe dem Meere.  WAS ?

 

Das mit dem „fishing for compliments“ war durchaus ernstgemeint.

Mein Versuch mit immer neuen Frauen ist letztendlich nichts anderes als laufende Selbstbestätigung, was für ein toller Kerl ich doch bin. Nicht das ich mich in meiner Haut, wie Du weißt, immer sehr wohl fühle; nein mein Verhalten meinen Mitfrauen (von Mitmenschen zu reden spare ich mir an dieser Stelle, da mein Umgang mit Männern sich doch auf ein Mindestmaß beschränkt) gegenüber, ist wie ich selbst weiß, meist sehr egoistisch geprägt. Nichtsdestotrotz sind meine Gefühle, die ich den Frau en, die ich kennenlerne, kenne, bzw. noch kennen will (dh. mit denen ich „Umgang“ pflege) durchaus nicht auf dem Reinrausniveau angesiedelt, das Du mir unterstellst. Abgesehen von einigen alkoholbedingten „Ausreißern“ hatte und habe ich durchaus das Gefühl diese Frauen zu lieben. In einigen Fällen hatte ich das Gefühl DIE Frau kennengelernt zu haben, was sich aber leider, letztendlich, noch immer als Trugschluss herausgestellt hat. Aber auch das wirst Du, wie so vieles, bereits bemerkt haben. Diese, Deine Fähigkeit mich, dh. mein Verhalten, zu durchschauen macht mir den Umgang mit Dir nicht gerade leicht. Das was Du als Angst vor Gernhaben interpretiertest ist nichts anderes als meine Unfähigkeit meine eigene Situation mir selbst und schon gar nicht Anderen (in diesem Fall Dir) einzugestehen.

 

 – Folge deinen eigenen Spuren, sonst wirst du dich verirren.

 

Längst geschehen – aber das war ja auch 85.

 

„Was machst du denn? Komm doch wieder ins Bett.“ Katrin

Also doch nicht so weit her mit dem Schlaf. Und ich „Gleich“

Und sie „Och…. machst du bitte die Musik etwas leiser?“ Und ich „Ja“ Also Supertramp mit Fernbedienung etwas gedimmt und wieder an die Tasten.

 

Noch’n Gläschen. Gorbatschow – so tief kann man sinken. Das wird wieder zu viel heute aber was soll’s, für was gibt’s denn ’nen Spellcheck.

 

Das klingt als würde draußen einer abgesto chen. Nebenan geräuschts. „Kannst du nicht schlafen?“ Sie. Und ich „Wollen, können?“ Und sie „Was hast du denn?“ Und ich „Zuviel getrunken“ Was soll die blöde Frage? Und sie „Ich kann auch nicht mehr schlafen – kommst du?“ Und ich „Mmh“.

 

Ich schätze Katrin wird kaum, wie Du das nennst, in dem Kreis der Musketiere Aufnahme finden. Zu wenig was auch immer – zu viel Wodka um das zu spezifizieren.

 

 – letztendlich – mal schneller – die griechische Tragödie:        schuldig werden durch Handeln!

 

Gegen das was sich da um die Zeit auf der Straße abspielt ist T100 die reinste Oase der Ruhe.

 

Wie was das mit Zerrissenheit und last Exit – woraus – wohin?

 

 – Flucht!

 – wohin? woraus? klar!? nein – aber wohin? agreabel? hähä

 

Auf MTV hopst es – ohne Ton – den will ich aber auch nicht hören, Supertramp kommt besser – draußen regnet es – Supertramp „if you know…“ what „to be the last clown“ aha alles klar! Oder wie war das noch „Let’s drink to the dead of a clown?“

 

ätsch

 

oder grüne Vogelfedern – hä – oder was? – Du weißt schon.

 

Darauf einen Gorbatschow. (war doch was anderes – oder – bestimmt genauso fies.) Ach ja Underberg – da fällt mir Emil ein. Kennst Du nicht. Sei glücklich – man (man Du) muss ja nicht jedes Arschloch kennen! Arschloch – der neue Song der Ärzte? – Nee ich mein schon mich!

Hinter mir tapsen nackte Füße über das Parkett in die Küche.

„Was schreibst du denn da?“ Katrin mit Milch glas (Milch!) bewaffnet beugt sich über mich. Und ich „N Brief.“ Und sie „An wen?“ Und ich genervt „Kennst du nicht.“ Und sie „Soweit war ich auch schon – hey du schreibst da ja über mich – was soll’n das mit Musketiere?“ Und ich „Das du mir auf den Geist gehst mit deinen Fragen.“ Und sie „……..“ Und ich „Lass ma‘ war nicht so gemeint.“ Und sie „Erzähl das ’ner andern.“ Und ich „Scheiße warum…?“ Und sie „Ich geh‘ schlafen, wenn du soweit bist komm nach ich habe jetzt keine Lust zu Diskussionen“ Und tschüss – wieder al leine mit mir, Supertramp und StumMTV. 

 

Noch’n Wodka? Noch’n Wodka!

 

Exchange of what ever – irgendeiner macht immer den besseren Deal! Gibt es denn noch was zu handeln? Wenn JA, WAS?

 

Quadrupel ist Schnupel – noch immer – nach so vielen Jahren!

 

Sabine ist tod (Deine auch – leider) Veronika auch – was soll den noch alles passieren? Tut mir alles leid, ist aber nicht mehr zu ändern.

 

Durch Fenster, über Mauern und Zäune, der Blick des waidwunden Tiers. Gefühle über Au gen, über Situationen. –  Beziehung?

 

Abwraker -„Das nächste Opfer liegt nebenan“ würdest Du sagen.

Oder „Verdirb das Mädchen nicht auch noch fürs Leben.“

There’s a killer is on the road.

Mit welchem Recht? Zu welchem Behufe? Blöd sinn! Denkkreuzund querundführtdochnirgendwohin.

 

 – Paladine oder was? Die laufen anne Doks lang als ob nix wär!

 

Taatüüütataaa, unten – wie sagt Ly immer – gut das es immer die andern trifft. Fies but life.

 

That’s Ly. What she’s got, you couldn’t spell and what you have got you used to have.

 

Better take the first than none – NO!

 

Wusstest Du dass es in etwa gleich viel Energie erfordert Wasser vom gefrorenen Zustand mit 0  C in den flüssigen mit

0  C zu versetzen, wie man benötigt es von da an

auf 80  C zu erwärmen? Nö? Dacht ich mir doch. Is aber so!

 

Es muss doch eine Basis geben. Nö! Warum Basis, Idee reicht.

 

Einfaches Leben intensiv – so was gibt’s nicht – quatsch

 Wie war das – Idealen hinter herrennen? – nicht doch.

 

Man muss doch – muss man (Mann/ich)? Man muss – was? Walzertanzen in einem leeren Saal – nein – pissen – ja! Sonst noch was? Sicher! Depends! Ka rumpel1

 

Corumpi is beautif. oder was, nicht – doch/nein/ja – also doch.

 

Draußen rotzt sich einer die Lunge aus dem Leib. Es regnet noch immer. Lass das – was? regnen oder rotzen? Who knows? Me not? Karum pel2 – wen jukt’s denn? Wofürwas?

 

Das Zwiebeltürmchen vor mir verliert zunehmens an Masse. Die dringt dafür in meinen Geist ein.

 

Drums – das was ich da schreibe gibt immer weniger Sinn.

 

Ich bin nicht Scharlach oder die Masern – ich bin die Pest!

 

 

Mir ist kalt. Ich geh mich bei Katrin wärmen.

 

 

gbdcyk

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