Fluss aus Staub

Zwischen deinen Händen,

ein Atemzug –

fremd und still,

wie die Schatten

unter dem Schaufelrand.

Eine Stimme zerschellt,

in der Kehle des Steins,

der Fluss, der alles trägt,

hat keinen Namen.

Du gehst mit geschlossenen Augen,

die Wege sprechen,

nicht in Licht,

sondern in

Erosion.

In deinem Mund,

ein Fragment der Zeit,

bitter wie

unbegrabene Jahre.

Wer zählt die Kiesel,

wer hebt den Schrei,

wenn alles, was bleibt,

ein Staubkorn ist,

das fällt –

und fällt?

Kupfersulfat

Geometrie des Zusammenbruchs

Die Luft schmeckt nach Kupfersulfat und verbranntem Haar. Ich stehe in der Geometrie des Zusammenbruchs, wo die Straße nicht mehr Straße ist,...