Fluss aus Staub

Zwischen deinen Händen,

ein Atemzug –

fremd und still,

wie die Schatten

unter dem Schaufelrand.

Eine Stimme zerschellt,

in der Kehle des Steins,

der Fluss, der alles trägt,

hat keinen Namen.

Du gehst mit geschlossenen Augen,

die Wege sprechen,

nicht in Licht,

sondern in

Erosion.

In deinem Mund,

ein Fragment der Zeit,

bitter wie

unbegrabene Jahre.

Wer zählt die Kiesel,

wer hebt den Schrei,

wenn alles, was bleibt,

ein Staubkorn ist,

das fällt –

und fällt?

Der Morgen begann nicht

Der Morgen begann nicht

Der Morgen begann nicht, er stürzte ein. Als Paul die Augen öffnete, war das Zimmer schon gegen ihn. Das Licht, das durch die Gardine sickerte,...

Wasserkocher

Wasserkocher

Er steht in der Küche und wartet, dass das Wasser kocht. Der Wasserkocher klingt, als nehme er die Sache persönlicher als nötig. Auf der...

Roter Faden auf grauem Asphalt

Roter Faden auf grauem Asphalt

Ich stehe. Muss ich sagen. Die Füße sind schwer, der Asphalt zieht die Kälte hoch. Es ist diese Art von Licht, die alles grau macht, selbst das...

Neon-Atem

Neon-Atem

Ich stehe. Der Moment ist ein feuchter, kalter Film, der auf meiner Haut klebt. Es ist still, diese Art von Stille, die nur eine Millionenstadt um...