Die Stadt der Totengräber

Die Stadt der Totengräber

Ich bin wieder unterwegs. Muss ich ja. Die Straße hier, die ist aus altem, nassem Pflasterstein. Sie glänzt schwarz, schluckt das wenige Licht, das durch diesen dicken, grauen Himmel sickert. Es ist nicht viel Regen, eher so ein feiner, kalter Sprühnebel, der sich...
Pflaster und Regen

Pflaster und Regen

Ich stehe hier, wo das Pflaster nass ist und die Welt nur noch aus Grau besteht. Der Regen schlägt hart auf die Steine, ein Geräusch, das sonst niemand hört. Das ist gut. Es ist mein Geräusch. Ich bin oft allein unterwegs, und diese Orte, diese stillen, feuchten...
Morgen nach dem Sturm

Morgen nach dem Sturm

Der Sand ist nass und kalt unter meinen Stiefeln. Er knirscht nicht, er seufzt nur leise, wenn ich das Gewicht verlagere. Ich stehe hier, wo die letzte Welle des Sturms von gestern Nacht ihre Spur hinterlassen hat. Die Sonne kämpft sich gerade durch diesen grauen,...
Mit Claire

Mit Claire

Ich stehe hier, die Füße auf dem rauen Asphalt, der noch die letzte Wärme des Tages speichert. Es ist diese blaue Stunde, in der das Licht stirbt, aber die Welt noch nicht ganz schläft. Ich bin oft allein unterwegs, das ist meine Art, die Dinge zu sehen, ohne Filter....
Zersetzung der Gleichgültigkeit

Zersetzung der Gleichgültigkeit

Sie nannten sie die Klaren — Menschen, deren Augen jede Lüge durchdrangen, aber dafür ihre eigene Farbe verloren hatten. In der Stadt der spiegelnden Fassaden war Empathie zur Krankheit erklärt worden. Wer zu viel fühlte, wurde „kalibriert“: ein Eingriff, der...