Besuch

Besuch

Die Bretagne hatte eine Art, dich zu beobachten. Nicht direkt, nicht frontal – mehr so, als wäre sie ein stiller Dritter, der sich in die Gespräche deiner Gedanken einmischt. Hier in Moguéran, in diesem winzigen Kaff am Ende von allem, war es noch extremer. Das Meer...
Vielleicht

Vielleicht

Die Luft in Moguéran fühlte sich immer an, als hätte sie zu viel gesehen. Salz, Nebel, Regen – all das hing in jedem Atemzug, als wollte die Bretagne dir beibringen, dass nichts je ganz rein ist. In Jeans Haus war es anders. Die Luft war trocken und scharf, voller...
Ruhige und friedliche Tage am Meer

Ruhige und friedliche Tage am Meer

Das Meer war an diesem Morgen still, fast zu still. Keine Wellen, die ans Ufer klatschten, kein Wind, der Salz in die Luft warf. Nur ein leises Gurgeln, wie das Atmen eines schlafenden Riesen. Ich stand auf der Veranda von Jeans Haus – oder besser gesagt: unserem Haus...
Das Weiße Haus

Das Weiße Haus

Die Luft war salzig und schwer, selbst hier im Hinterland, wo das Meer nur noch ein Flüstern war, das sich mit dem Wind trug. Marie saß auf der kleinen Holzbank vor dem Haus, eine Zigarette in der Hand, die Beine unter sich verschränkt. Der Hund lag zu ihren Füßen,...
Das Haus

Das Haus

Es war, als hätte die Luft sich verändert, schwerer geworden, dichter. Marie ging voraus, der Hund dicht an ihrer Seite, so treu, als wäre er von Anfang an ihrer gewesen. Ich folgte ihnen, etwas langsamer, während meine Gedanken wirr durcheinanderflogen. Das Haus war...