Bernadette

Bernadette. Ihr Name vibriert in der Luft wie der Nachhall einer vergessenen Melodie. Sie trägt ein schwarzes Kleid, das im dämmrigen Licht wie Tinte zu fließen scheint, abgetragen an den Säumen, aber von einer zeitlosen Eleganz. Ihre dunklen Haare fallen ihr in widerspenstigen Wellen über die Schultern, und diese eine störrische Strähne – sie wird zu meiner liebsten Ablenkung werden – tanzt immer wieder vor ihren Augen.

Der Morgen begann nicht

Der Morgen begann nicht

Der Morgen begann nicht, er stürzte ein. Als Paul die Augen öffnete, war das Zimmer schon gegen ihn. Das Licht, das durch die Gardine sickerte,...

Wasserkocher

Wasserkocher

Er steht in der Küche und wartet, dass das Wasser kocht. Der Wasserkocher klingt, als nehme er die Sache persönlicher als nötig. Auf der...

Roter Faden auf grauem Asphalt

Roter Faden auf grauem Asphalt

Ich stehe. Muss ich sagen. Die Füße sind schwer, der Asphalt zieht die Kälte hoch. Es ist diese Art von Licht, die alles grau macht, selbst das...

Neon-Atem

Neon-Atem

Ich stehe. Der Moment ist ein feuchter, kalter Film, der auf meiner Haut klebt. Es ist still, diese Art von Stille, die nur eine Millionenstadt um...